Balance

Balance

Druck im Kopf, innere Unruhe, körperliche Unstimmigkeiten, die so plötzlich auftreten, dass sie scheinbar nicht zu mir gehören. Ein Gefühl von, es bewegt sich viel im Leben. Dennoch in Verbindung mit Stillstand. Nichts ist greifbar. Aber dennoch da. Viele Dinge nicht in Worte fassbar. Schlaflosigkeit, Tränen, Einsamkeit, Rückzug, Beobachtung, Erkenntnis.

Schon wieder scheine ich an Bodenhaftung zu verlieren. Die Beschäftigung mit mir selbst, mit meiner spirituellen Seite nimmt überhand. Ich bin hin und her gerissen. Zwischen der Erforschung des Lebens zu meinem wahren „Selbst“ und dem Leben an sich. Erforschung und Erkenntnisse, die Muster und Konditionierungen aufzeigen, hier. Der Verlust von Erdung, da.

Gedanken, die ein Bild der Sehnsucht eines körperlosen Zustandes wieder spiegeln. Ein Bild des „Einssein“ aller Seelen. Schwerelos, fröhlich, glückselig in strahlend hellem Licht. Verbunden mit der göttlichen Essenz.

Die Balance zwischen „Erdung“ und „Bodenhaftung verlieren“ finden

Dann das Erwachen. Ein Arm, ein Bein, ein ganzer Körper. Scheinbar gefangen in einer irdischen Existenz. Aber nur scheinbar. Erkenntnis – es braucht Erdung.

Es kommt die Erinnerung retour. Die Erinnerung an meine Aufgabe, an eine Entscheidung die ich irgendwann als Seele getroffen habe. Der Wunsch zu spüren, zu fühlen, wie wunderbar es ist, einen Körper zu haben. Alle Eindrücke die erfahrbar werden, gerade mit und durch einen Körper. Wie wunderbar!

Welch eindrückliches Werkzeug hier auf der Erde zur Verfügung steht. Ein Körper der alles spürbar, fühlbar werden lässt. Schmerz und Freude. Wärme und Kälte. Wahrnehmbar als Ganzes. Von der Fußsohle bis zum Scheitel. Plötzlich geschieht Erdung. Ein Gefühl wieder ganz in meinem Körper verankert zu sein. In Verbindung mit der Erde, mit meiner Aufgabe hier. Wie wunderbar es doch ist, mit meinem Körper alles zu fühlen. Hände, die einen Baum berühren. Füße, die das feuchte, kühle Gras spüren können. Leben, in und mit einem Körper, der alles zum Ausdruck bringt.

Wenn da nur nicht immer wieder dieses Vergessen wäre. Ein Vergessen der Sprache des Körpers. Der es möglich macht zu gehen, zu stehen. Der es möglich macht meine Kinder im Arm zu halten. Und die damit verbundene körperliche Freude der Berührung wahrnehmbar werden lässt. Welch wunderbare Erfahrungen die Begrenzungen eines Körpers doch bringen können.

Deshalb muss ich mich immer wieder ans Gleichgewicht – die Balance erinnern.

Für mich sind beide Welten real. Die „Anderswelt“, wie ich sie bezeichne. In der ich mich vertrauensvoll fallenlassen darf und meinen Wahrnehmungen glauben schenken darf. Genauso wie die körperliche Welt. Mit all ihren Herausforderungen und Schönheiten. Diese Zwei zu verbinden, lässt mich aus meiner Intuition heraus leben. Geborgen, zufrieden, mit „Aufs“ und „Abs“ aber dennoch im Bewusstsein des „Getragen seins“.

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